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DIE VINOTHEK

IM PORTRAIT

DIE VINOTHEK

Ein Ausflug ins süße Löcherl im Herzen Wiens

„Wenn man das Verkaufslokal betritt, ahnt man noch gar nicht, welche historischen Räumlichkeiten einem zu Füßen liegen“, erklärt Peter Haas mit verheißungsvollem Blick, „und welche tollen Weine man bald in Händen halten wird.“
Ab-Hof-Vinothek Haas&Haas Onlineshop

DER HISTORISCHE GEWÖLBEKELLER

 

Nur wenige Schritte von der stets geschäftigen Rotenturmstraße entfernt liegt die Ab-Hof-Vinothek in der Wiener Innenstadt versteckt genau da, wo sich zu Römerzeiten das rechte Stadttor, die sogenannte Porta Principalis Dextra, des Legionslagers Vindobona befunden hat. Betritt man das Geschäft, merkt man davon wahrlich nichts, erst über die Treppe geht es hinab zu verborgenen Welten, alten Zeiten und neuen Geschäftsideen.

Genau genommen sind es vier Geschoße, die es in die Tiefe Wiens hinabgeht, hinunter in vier typische Gewölbekeller aus jener Zeit, in der man begonnen hat, Wien zu unterkellern. Als Baumaterial hat man, um Ziegeln zu sparen, riesige Steinquader der alten Römersiedlung verwendet, der größte Teil der Wände und Gewölbe wurde aber mit Backsteinziegeln gebaut.

JOSEPH II. UND DAS SÜSSE LÖCHERL

 

Das erste Kellergeschoss, zu dem man über eine geschwungene Treppe gelangt, erinnert optisch an die Apsis einer Kapelle. Getragen wird dieser eindrucksvolle Raum unter anderem von einer Säule aus der Zeit Joseph II., Sohn der Maria Theresia, im 19. Jahrhundert befand sich hier ein Metlokal mit dem Namen „Zum süßen Löcherl“. Und heute dient er als Verkaufsfläche für das umfangreiche Weißweinsortiment der Ab-Hof-Vinothek.

Ab-Hof-Vinothek Haas&Haas

LEISE RIESELTS VOM ZIEGEL

 

Geht man über die breite Stiege weiter hinunter befindet man sich im nächsten großen Kellergewölbe, nun bereits zwei Stockwerke vom Trubel der Innenstadt entfernt aber Mitten im Herzen der Vinothek für Rotwein.
Hier kann man auf einigen Weinflaschen auch jenes Phänomen beobachten, welches historischen Kellergewölben zu eigen ist: Ausblühungen und poröse Stoffe aus den Ziegeln rieseln von Zeit zu Zeit zu Boden – oder eben auf Weinflaschen – und hinterlassen dort den typischen Weinkeller-Staub.

„Weggeputzt wird das von uns nur sporadisch, einerseits wäre das eine Sisyphusarbeit, andererseits sind wir stolz auf diese besondere Eigenart der Weinlagerung.“

KEIN KLIMAWANDEL IN AUSSICHT

 

À propos Weinlagerung: mit ihren konstanten 6°C – 8°C Raumtemperatur waren Gewölbekeller wie dieser in alten Zeiten zur Lagerung von Obst, Gemüse und anderen Lebensmitteln notwendig wie beliebt, das Klima bietet heute darüber hinaus aber auch ideale Lagerbedingungen für Wein. „Wir nutzen so das Wissen aus alter Zeit und verbinden es mit den Ansprüchen von heute. Ein großes Weinlager drei Stockwerke in der Tiefe mitten in Wien – das ist außergewöhnlich“, sinniert der Weinliebhaber während wir die nächsten Stufen ansteuern.

VERLAUFEN UNMÖGLICH

 

Jeder Besucher der Vinothek ist nämlich herzlich eingeladen, auch die weiteren zwei Geschosse des Kellers zu erkunden. In einem davon wurde ein gemütliches Café eingerichtet und noch weiter hinab befindet sich wieder ein großes Gewölbegeschoß mit Ecken und Nischen, welche es zu entdecken gilt, ebenso wie den letzten erhaltenen Brunnen des Kellers. Verlaufen kann man sich hier zum Glück nicht, erklärt Peter Haas schmunzelnd, es gibt nur einen Weg wieder zurück und der führt über die Haupttreppen.

GROSSE AUSWAHL…

 

Womit wir uns wieder in der Vinothek befinden, welche die eigentliche Aufmerksamkeit verdienen sollte: über 300 verschiedene Weine von ausschließlich österreichischen Winzern stehen hier zum Verkauf, sortiert nach Weinsorte und ausführlich beschriftet. Vertreten sind dabei alle klassischen Weinsorten von Rotwein und Weißwein sowie Rosé und Sekt, aber auch seltene Sorten wie Frühroten Veltliner oder Weißen Zweigelt trifft man hier an.

…BRAUCHT BEISTAND

 

Damit man bei dem großen Angebot noch den Durchblick behält sollte man die Dienste des Sommeliers in Anspruch nehmen, der mit sicherem Griff jene Flaschen aus den Regalen zückt, die den Wünschen der Besucher entsprechen.
Bei der Auswahl der Weine geht man nach strengen Qualitätskriterien vor: „Hat ein Wein Potential, nehmen wir ihn gerne ins Sortiment auf. Dabei wollen wir vor allem jenen Winzern aus Österreich eine Plattform bieten, die der breiten Masse bisher nicht zugänglich waren.“

„Wir holen den Winzer quasi nach Wien“ erklärt Peter Haas die Idee der Ab-Hof-Vinothek, „und seine Preise gleich mit dazu.“

GÜNSTIG IST NICHT GLEICH BILLIG

 

Das war bei der Entwicklung der Vinothek von Beginn an ein Anliegen: der Kunde sollte in der Ab-Hof-Vinothek nicht mehr bezahlen müssen, als direkt am Hof des jeweiligen Winzers.
Damit eröffnet die Vinothek eine dem breitem Publikum bisher weitgehend verschlossene Österreichische Weinvielfalt einerseits mitten in der Wiener Innenstadt und andererseits im Onlineshop. „Wer im Supermarkt guten Wein aus Österreich kaufen möchte, muss dafür oft tief in die Tasche greifen. Nicht selten greift man dann aber lieber zum günstigeren Produkt aus dem Ausland. Daß das nicht sein muss, wollen wir mit unserem Sortiment beweisen“, so der Sommelier des Hauses. „Ab-Hof-Preis heißt aber nicht zwangsläufig, daß man es als Kunde mit niedrigpreisigem oder gar billigem Wein zu tun hat. Sondern: hier bekomme ich hochwertigen Wein, für den ich normalerweise 15-20 Prozent mehr bezahlen müsste“. Oder anders ausgedrückt: gleiches Preisniveau aber bessere Qualität als im Mainstream-Verkauf.

Ab-Hof-Vinothek Haas&Haas Onlineshop
Daß man für ein solches Geschäftskonzept weitgehend Kopfschütteln aus Beraterkreisen erntet macht Geschäftsleitung und Personal gleichermaßen stolz, denn dieses Unverständnis bedeutet nichts anderes als: „Ihr seid zu günstig!“. Und wer wäre nicht stolz darauf, den besten Wein Österreichs zum besten Preis in Wien anzubieten…

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